Vertrauen in mein Gefühl

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Was gerade in mir geschieht, ist, als, würde ich mir selbst dabei zuschauen, wie ich mit Siebenmeilenstiefeln in meine eigene Kraft wachse. 

 

Jeden Tag wird das Vertrauen in meine Wahrnehmung stärker, jeder Tag bringt mir eine klareres Selbstverständnis und ein Stück mehr Unabhängigkeit und Freiheit in meinem Denken. 

 

Im Augenblick löse ich mich von allen vorherrschenden Glaubensmodellen. Heißen sie nun Wissenschaft oder Gesetze. Ich lasse mich von meinem Gefühl leiten, nicht mehr von Zahlen und Fakten. Ich besinne mich auf meine ureigene Kraft als Frau, auf meine Intuition. Wenn mein Bauchgefühl sagt, stop, da stimmt etwas nicht, dann glaube ich eher dieser inneren Stimme als allem, was von Außen auf mich einredet. 

 

Auf einer gewissen Ebene beende ich damit die Unterordnung und Anpassung an Überzeugungen, die mir nicht entsprechen. Das Leben schenkt mir dafür täglich die besten Möglichkeiten. Denn meinem Bauchgefühl zu folgen, heißt im Moment auch an mehreren Stellen, die Männer, die ich liebe, auf Unstimmigkeiten in ihrem Denken hinzuweisen. Ich spiegele sie und ihr Verhalten. Und riskiere damit, komplett beiseite gefegt, für kindisch gehalten oder schmerzhaft ignoriert zu werden, als wäre ich nur ein lästiges Stück Holz in den Augen. Das ist alles andere als einfach. Denn ich liebe diese Männer und möchte sie auch weiterhin lieben können, möglichst ohne sie zu verlieren. Doch ich bin an dem Punkt, an dem meine Liebe zu meiner Wahrheit wichtiger geworden ist, als die Anerkennung und Zusimmung von ihnen. 

 

Ich merke, das ich mit jedem Moment, in dem ich meine Ansicht wirklich ausspreche und dabei bleibe, etwas von einer inneren Kraft spürbar wird. Es ist wie ein Aufwachen. Und ich weiß, das ich nicht mehr zurück möchte, in die alte Rolle. Ich möchte niemals wieder die Wahrheit eines Anderen über meine eigene stellen. Ich möchte keine Kompromisse mehr machen. 

 

Heute war ich beispielsweise einkaufen. Ohne Maske. Es war ein ungeheuer befreiendes Gefühl. In solchen Momenten werden mir gleichzeitig die eigenen Ängste bewußt. Was ist mit Bußgeld (das ich nicht zahlen könnte), was ist mit Ablehnung, Ausgrenzung oder noch heftigeren Reaktionen? Kann ich damit umgehen und bei mir bleiben? Und ich merke, das ich genau an der Stelle weiter gehen möchte.

 

Ich weiß nicht, ob es überall und immer richtig ist, keine Maske zu tragen. Ich weiß weder, ob ich das durchhalte noch, ob es immer angebracht ist, mich mitten ins Feuer zu begeben. Aber ich merke eines, es setzt ein Zeichen. Und das ist nicht nur für mich wichtig, sondern auch für die Menschen, die es sehen. Und ging es nicht immer darum bei all diesen Geschichten, die wir so sehr lieben? Dem eigenen Gefühl zu vertrauen und dafür zu gehen? Ich habe diese Geschichten immer geliebt. Jetzt habe ich die Chance, das auch zu tun. Was für eine Möglichkeit! 

 

Eigentlich bin ich seit diesem Beginn der Corona-Geschichte in einer ungeheuren "ich komme zu mir - Phase". Diese Situation ist wie ein beschleunigter Raketenantrieb für meine Entwicklung. 

 

Jeder Tag ist ein Abenteuer geworden und mir ist manchmal gar nicht bewußt, wie schnell ich mich weiter bewege. Innen und Außen.... Ich weiß nur, die Richtung stimmt für mich. Dahin führt meine Zukunft.

 

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