Vom Süden nach Visby

© Heike Würpel

Ein wunderschöner Ort, ganz im Süden der Insel, weit weg. Die Strände locken ins Wasser, die stillen Fischerweiler laden zum Sitzen ein. Und immer ist der Horizont so nah und so unendlich, das meine Seele sich ins Blau des Himmels schwingt. Ich könnte ewig hier weiterlaufen, immer weiter in die Unendlichkeit. Unter mir der karstige Boden, in dem jedes Wasser versickert, neben mir die Raukar-Steine in ihren abenteuerlichen Formationen, eine Blume hier, ein Käfer dort. 

 

Mein Auge liebkost jeden Stein und freut sich an jedem Detail. Es ist mir so vertraut hier zu sein. In mir ist Frieden und tiefe Stille. So, wie in diesem Land. Es atmet eine tiefe Ruhe und überträgt sie auf Jeden, der mit ihm in Berührung kommt. 

 

Und so ist auch der letzte Sonnenuntergang, hoch oben, in der alten Kirchenruine über den Dächern von Visby. Losgelöst von der Erde und gleichzeitig tiefer mit ihr verbunden, als an jedem anderen Ort der Welt.

 

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Timmijaaraq


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Die, die

überall hinfliegt.


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Der kleine Vogel.


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Unterwegs zwischen 

Himmel und Erde.


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Er setzt sich

sacht....


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.... auf dein Herz.


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Um zu singen

und zu zwitschern.


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Er singt ein Lied

vom Himmel. 


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Er singt

von einer Welt

ohne Grenzen.


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Er singt ein Lied

von der Schönheit

deiner Seele.


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