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Frühling. Ein Jahr ist vergangen, seit ich im Flieger aus Schweden saß und in eine Corona-Welt hineinflog. Eine Welt voller Angst. Die Welt ist immer noch voller Angst. Doch sie erreicht mich nicht mehr. Sie bestimmt mich nicht mehr. Ich habe mit ihr praktisch nichts mehr zu tun. 

 

Ja, ich weiß, sie existiert und wird gefüttert. Täglich. Stündlich. In jedem Augenblick. Aus Millionen von Quellen.

 

Doch meine Aufmerksamkeit gehört dem Schaffen einer Welt der Liebe. 

 

In den letzten zwölf Monaten ist mein Herz zu meiner Heimat geworden. Was aus ihm fließt, ist wichtig. Seine Bilder. Seine Worte. Seine Gefühle. Ich vertraue seiner Wahrheit. Nicht der eines Anderen, so gewichtig und mächtig sie auch daherkommt. Wenn meine Intuition "Nein" sagt, dann ist es ein "Nein". 

 

Genauso lebe ich. Genauso findet mich dieses Frühjahr mit seinem warmen Licht und der heißen Sonne. So findet mich eine Welt, die vollkommen aus dem Gleichgewicht getaumelt ist und sich täglich tiefer in einer Illusion der Angst hineinsteigert. Sie ist um mich herum. Aber sie kommt nicht mehr an mich heran. Sie hat keine Kraft mehr über mich. 

 

Ich bin in meinem Deutschland - zu Hause. Grönland habe ich im November letzten Jahres verlassen. Es war eine gute und wichtig Zeit der Weichenstellung, die ich dort verbracht habe. Jetzt können die Samen aufgehen. Ganz in ihrer Zeit. Ich weiß, dass ich dort leben und arbeiten werde. Ich weiß, dass dort mein Platz ist. Ich weiß auch, dass ich ihn aus meinen Visionen und Träumen auf die Erde bringen werde. Ich kann die Brücken bauen, die dafür nötig sind. Ich weiß auch, dass ich mit dieser klaren Ausrichtung genau zu den Menschen, Orten, Arbeiten und Kontakten geführt werde, die wichtig sind. 

 

Jetzt ist die Zeit gekommen, die Schritte zu gehen, die ganz praktisch nötig sind. Sprachen. Unternehmensführung, Küchenorganisation. Alles, das, was es braucht, um ein Hotel/Seminarhaus/Begegnungszentrum zu leiten. Ich habe meine Arbeit neu gefunden. Zuerst hier im Fläming - als Vorbereitung. Und wenn die Zeit reif ist, in Grönland. 

 

Doch alles verwebt sich anders. So, wie es meinem Herzen wirklich entspricht. Alles passt. Alles fügt sich zusammen. Ich lausche nur auf mein Inneres. Es ist der einzige Kompass, der nötig ist..

 

Wie es mir geht? Ich fühle mich weit und offen. Ich fühle mich klar und kraftvoll. Ich stehe aufrecht und spüre mein Lächeln. Ja, ich bin glücklich. Timmijaaraq fliegt.

 

 

 

 

 

 

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Timmijaaraq


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Die, die

überall hinfliegt.


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Der kleine Vogel.


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Unterwegs zwischen 

Himmel und Erde.


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Er setzt sich

sacht....


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.... auf dein Herz.


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Um zu singen

und zu zwitschern.


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Er singt ein Lied

vom Himmel. 


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Er singt

von einer Welt

ohne Grenzen.


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Er singt ein Lied

von der Schönheit

deiner Seele.


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