Korfu - Schweden - Cornwall

Der Monat ist bis zum letzten Augenblick angefüllt mit praller Lebendigkeit. So voll, das ich nicht mehr hinterherkomme. Die Extreme drohen mich zu zerreißen, die Kulturen fliegen vorbei. Vom fast schmerzhaft klaren Licht Griechenlands hinein in den bäuerlichen Frieden und fast eine Art Trägheit in Schweden und dann zurück in die Welt via einem äußerst umtriebigem London und einem für meine Sinne übervollem Cornwall. 

 

Nach der Wildniss im Norden lande ich in einer menschengemachten Gartenwelt. Nach dem Gefühl von Unberührtheit in einer zurecktgestutzen Wirklichkeit. Nichts in Cornwall ist noch so, wie es einmal war, bis auf die Küsten. 

 

Ich fließe durch diesen Juni und weiß am Ende, wohin ich gehöre. Dorthin, wo der Mensch mit seinem Veränderungswillen kaum zu spüren ist. Dorthin, wo ich den Himmel greifen kann und die Erde fühlen. Pur, rein, direkt. 

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