Schottische Wirklichkeit

So, wie auf den Azoren, so fühle ich mich auch hier. Zu Hause. Es ist so anders und doch so ähnlich. Überall spüre ich die Elemente, ich kann aufatmen, verschmelzen, eins werden mit allem, was mich umgibt. 

 

Sturmwind, fliegende Gicht, schaukelnde Fähren, Wolkenberge. Menschen? Nur vereinzelt. Und wenn sie doch da sind, dann wird es sofort zuviel, weil die Sinne auf die Leere eingestellt sind. Die wenigen Häuschen ducken sich in den Senken und versuchen sich dem Urgewalten widerstandslos zu ergeben. Sie verschwinden im Himmelsblick. Der Horizont stammt aus einem anderen Universum. Ich könnte sitzen bleiben und niemals wieder aufstehen. Weil es mich gar nicht mehr gibt. Oder weil ich zu Allem geworden bin. 

 

Das sind die Äußeren Hebriden. Das Festland ist anders. Findhorn ist anders. Dort werden die Menschen spürbarer, bestimmender. Und auch wenn das Land so weit ist, das sie sich in allem Mühen verlieren, wirken die Städte für mich wie ein eigenartiger Akkord in einer großen Symphonie. Edinburgh, bei aller Schönheit und allem Charakter, klingt wie ein Eindringling in diesem Land. Ganz zu schweigen von Industrieanlagen oder rauchenden Schornsteinen. 

 

Nein, mein Platz ist am Ende dieser Welt.... Am anderen Ende des Horizonts.

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Timmijaaraq


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Die, die

überall hinfliegt.


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Der kleine Vogel.


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Unterwegs zwischen 

Himmel und Erde.


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Er setzt sich

sacht....


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.... auf dein Herz.


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Um zu singen

und zu zwitschern.


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Er singt ein Lied

vom Himmel. 


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Er singt

von einer Welt

ohne Grenzen.


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Er singt ein Lied

von der Schönheit

deiner Seele.


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