Die Bärin wacht auf

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Draußen wird der Winter nochmal richtig schön kalt und weiß, aber in mir taut es. Frühling. Aufwachen. Das Licht ist wieder da!

 

Eigentlich war ich wie ein Bär, in den letzten Monaten. Mitten im kuschligen Winterschlaf. Rückzug. Innenkehr. So hieß der große, rote Faden. Sinnieren. Fühlen. Sein. Mich erforschen. Schauen, was da wirklich ist. Und jetzt, jetzt kann es sich langsam an die Oberfläche wagen. Die Nase zum Himmel strecken und einen Freudentanz hinlegen, weil sich ordnet, was so lange unentwirrbar schien.

 

Es ist wie mit den Dominosteinen, die alle umfallen, wenn man einen antippt - vorausgesetzt, sie stehen alle genau richtig in Reih und Glied. Die Puzzlestücke werfen sich ins Bild. Einfach, scheinbar federleicht ohne mein Zutun. Und heraus kommt dieses Glücksgefühl am Anfang eines wunderbaren Morgens. Da, wo die Sonne aufgeht und der Himmel verheißungsvolles Blau verkündet. 

 

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