Jenseits der Unterschiede

                                     © Vain / pixelio.de                       © Jürgen Nießen / pixelio.de              © Janusz Klosowski / pixelio.de

Wir haben uns in den letzten Jahrtausenden der Menschheitsgeschichte intensiv mit allen Formen von Trennung befasst. Wir haben Grenzen errichtet, Gräben ausgehoben, Mauern gebaut.

 

Wir haben uns mit Meinungen stranguliert, mundtod gemacht, zu überzeugen versucht, gegeneinander gekämpft und uns umgebracht. Wir haben unsere Verschiedenheit verteidigt, unsere Ansichten in Stein gemeißelt und jeden abgelehnt, der diese Ansichten nicht, gleichermaßen als unabänderliche Wahrheit anerkennen wollte.

 

Wir haben uns wegen unseres Aussehens, unserer Sprache, unserer Herkunft, unserem Glauben und unserer Vielfalt in Gruppen und Untergruppen und Unteruntergruppen eingeteilt. Wir haben Hierarchien von Besser und Schlechter geschaffen und jedem seinen Platz zugewiesen. Ohne Möglichkeit auf Entkommen. 

 

Die Versuche, das zu ändern, sind bisher eher blut- und kraftlos geblieben. Denn wir haben unser Fühlen und Denken nicht verändert. Wir glauben auch weiterhin, das es auf dieser Welt nicht genug für alle gibt und das wir miteinander konkurrieren müssen, um genug zu bekommen. Das macht unsere Welt zu einer Welt der Feinde, die unser Leben bedrohen. Wir haben Angst, bei diesem Verteilungskampf zu unterliegen. Übervorteilt, ausgenutzt und in die Ecke gedrängt zu werden. Wir haben Angst, unsere Freiheit zu verlieren, unsere Selbstbestimmung. Wir glauben das wir wählen müssen. Freiheit oder Überleben. Unsere Erfahrung gibt uns recht.

 

Doch auf diesem Weg kommen wir niemals weiter. Wir werden uns nur im Kreis drehen. Mit immer neuen Konstellationen, mit kleinen Schritten zueinander und großen Rückschlägen. 

 

Die einzige Lösung besteht darin, den Glauben an eine Welt des Mangels zu überprüfen. Stimmt diese Auffassung tatsächlich, das es nicht genug für alle gibt oder ist es nicht eher so, das wir uns mit unserer Art der Verteilung der Fülle diesen Mangel für Viele und der exzessiven Fülle für Wenige selbst erschaffen? Haben wir es nicht tatsächlich in der Hand, es ganz, ganz anders zu gestalten?

 

Ich glaube, wir haben es in der Hand. Wir können das ändern. Ich bin überzeugt davon, das es einen Weg gibt, der uns wirklich zueinander führt. Das ist für mich die Grundlage für meine Beziehungen, für meine Art zu leben. Und dabei helfe ich Jedem, der dorthin möchte. Ich reise durch diese Welt, zu Menschen, die eine Brücke zueinander suchen. Ich helfe es, die Brücke zu bauen, wo immer ich bin. Zwischen kleinen und großen Gruppen. Auf jeder Ebene.

 

Näheres zu meiner Arbeit findest du unter: 

Der Reisende Engel.

 

Für mich sind wir eine Menschheit. In all unserer Verschiedenheit. Wir sind eine Erde, mit all ihren Schätzen. Wir sind eine Welt. Wir sind alle miteinander verbunden. Ich kann spüren, was für Möglichkeiten diese andere Sichtweise bietet. Für mich ist das der Weg in die Zukunft. Ein Weg der uns Hand in Hand, gleichberechtigt und aufrecht gehen lässt. Gemeinsam.

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Heike Würpel
Foto: Lilo Kapp / pixelio.de
Foto: kei ahnig / pixelio.de
Foto: Verena N. / pixelio.de
Foto: Jörg Kleinschmidt / pixelio.de
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Foto: Gallus Tannheimer
Foto: steve prinz / pixelio.de
Foto: Rike / pixelio.de
Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de
Foto: luise / pixelio.de
Foto: Dieter Schütz / pixelio.de
Foto: Helene Souza / pixelio.de
Foto: adel / pixelio.de
Foto: margrit / pixelio.de
Foto: Oliver Mohr / pixelio.de
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Foto: luise / pixelio.de
Foto: Yvonne Voigt / pixelio.de
Foto: Markus Walti / pixelio.de
Foto: Anna Zerényi / pixelio.de