Jenseits der Worte

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Sie scheinen rätselhaft. Ihre Herkunft ist umstritten. Mit wissenschaftlichen Methoden kommt man dem Erfassen der eigentlichen Botschaft an diesen Orten kein Stück weiter. Hier sind andere Sinne gefragt. Der Verstand hat an diesen Plätzen keine Kraft. Er dreht sich im Kreis. Denn die Türen in die unsichtbare Welt stehen weit offen. Wer alles für möglich hält und vertrauensvoll lauschend, still und fühlend eintritt, dem erschließt sich ein neuer Horizont. Diese Orte gehen in Resonanz, mit dem, was im Besucher aktiviert werden möchte. Sie erzählen von sich und uns, um den nächsten Schritt auf unserem Weg zu ermöglichen. Sie sind Botschafter. Hüter einer alten Weisheit. Einer Weisheit, die einst unsere eigene war. 

 

Wir nennen sie Steinkreise, Dolmen, Ganggräber - sie stehen über ganz Westeuropa verteilt bis hinunter nach Afrika. Vom hohen Norden Schottlands über die Küsten Schwedens  Irlands, Englands, Wales', der Kanalinseln, Frankreich's bis hinunter nach Portugal und Marokko. Jeder dieser Orte hat eine eigene Ausstrahlung. Die Steine wirken allein, doch im Verbund entfaltet sich eine ungleich stärkere Kraft. Es sind niemals Produkte des Zufalls. Sie haben einen Sinn. In der Vergangenheit. Der Gegenwart. Und in der Zukunft. 

 

Es sind Orte der Heilung. Tiefer, innerer Heilung. Mir haben sie immer wieder Blicke auf meine Geschichte ermöglicht. Sie haben mich daran erinnert, das ich so viel mehr verkörpere, als ich in dem Augenblick zu sehen bereit war und soviel mehr, als sich mein Herz vorstellen konnte, zu sein. Sie haben mir den Glauben an mich selbst geschenkt. Vertrauen in meine Intuition. Vertrauen in meinen Weg und die Vollkommenheit jedes einzelnen Schrittes. 

 

Sie begleiten mich. Wann immer ich sie rufe, sind sie da. Und ich spüre ihre tiefe Freude, das es wieder jemanden gibt, der ihre Sprache versteht. Der sie fühlen, übersetzen, teilen und weitergeben kann. In einer Welt, die ihre Wurzeln vergessen hat.  

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